Vilstaler Mundart-Schmankerl, Zeitzeugen, Rezepte (Tondokumente)


Riederer Hans aus Dornach liest ein Vilstaler Mundart-Schmankerl über die Endung azn:

Vilstaler Mundart-Schmankerl

Wer se gfreid, der ka juchazn    (Juchu schreien),
host an Wehdam, muaßt achazn    (ächzen, stöhnen) -
An Hofhund hört ma kaugazn    (bellen),
Gluckhehna glugazn    (glucken),
und de kloan Schaferl bägazn    (blöken; auch Wehlaut). --
Wenns blitzt sogt ma himmlazn    (Wetterleuchten, blitzen). -
Mit de Augn kann ma blegazn    (zwinkern),
und am Eis schliwazn    (rutschen). --
Oft eui Leit gigazn    (stottern; hohe Stimme),
so wia d’Hehna, de gagazn    (gackern). --
Schmierbst s’Radl net, hört mas zwigazn    (quietschen).
Neue Schuah gnegazn    (knarren, quietschen),
und oide Türn gnagazn    (knarzen, knarren).--
Bist „grippisch“ muaßt kaagazn    (grippekrank; husten),
und beim Kopfweh gspürst s’Dogazn    (pulsieren, Pulsschlag spüren).
Loßt oan fohrn hört mas pfugazn    (leise krachen),
und jatz bin i miad, daad gern gnaugazn    (dösen, einnicken)
Zum Leit ärgern sogt ma tratzn    (foppen, hänseln)
und jatz hör i auf mit mein Schmatzn    (reden).


Der 88-jährige Stömmerbauer erzählt vom Dampfdreschen:


Riederer Hans über Heimat:


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Der Stömmerbauer: Waldarbeit:



Riederer Hans über das Fest zum Ernteabschluss: Das Arntbier



Riederer Hans: Kindheitserinnerungen:



Riederer Hans über Vilstaler Schimpfworte:



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Der Stömmerbauer (Bild) erzählt vom Essen auf dem Bauernhof:



Weil Annis Rainfleck-Rezept:



Weil Annis Dampfnudelrezept: Wer mag lieber Pfarrer, wer Mesner?



zuletzt geändert am 26.01.2015, 21:46

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