Seyboldsdorf mit Alpenblick

Link zu historischen Bildern Seyboldsdorfs

Die kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist und Johann Evangelist ist spätgotisch aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Seyboldsdorfer Kirche 48.481883,12.340666 - Google Maps

Der Innenraum bekam 2003 seine ursprügliche farbenfrohe Bemalung zurück
(Aufn. H. Späth)

Von dieser Empore aus nahm die gräfliche Familie am Gottesdienst teil
(Auf, H. Späth)

Ein himmlischer Lautenspieler
(Aufn. H.. Späth)

Der nördliche Seitenaltar beherbergt die kostbar verzierte Skelettreliquie des Märtyrers Maximinianus

Das Taufbecken mit auferstandenem Christus

In die nördliche Kirchenmauer ist eine Gedenkplatte an den letzten Reichsgrafen von Freyen Seyboltstorff (gest. 1.7.1957) und seine Ehefrau Reichsgräfin von Freyen Seyboltstorff (gest. 5.4.1964) eingelassen.
Das auf dem Kopf stehende Wappen besagt, dass mit ihnen die männliche Linie der Seyboltstorffer ausgestorben ist. 

Neben der Kirche eine Lourdeskapelle aus dem 19. Jahrhundert

An der angrenzenden Wand wird in Glasfenstern der Kriegstoten seit den Hunneneinfällen von 955 gedacht

Von der Kirche auf der Hochstraße nach Westen erreicht man nach 500 m dieses Wegkreuz,
von hier aus sieht man bei Föhn die Chiemgauer Alpen
Wegkreuz Seyboldsdorf 48.48267,12.332574 - Google Maps

Blick vom Feldkreuz bei Seyboldsdorf über Vilsbiburg
in die Chiemgauer Alpen mit Kampenwand (1669 m) und Hochplatte
(Aufnahme J. Aigner)

Kampenwand und Hochplatte mit dem Teleobjektiv
(Aufnahme J. Aigner)

Westlich davon erkennt man bei freier Sicht über den Dächern von Giersdorf auch noch den Wendelstein,
dort verläßt der Inn die Alpen in Richtung Rosenheim
(Aufnahme J. Aigner)

Seyboldsdorf bei Sonnenuntergang
(Aufnahme J.Aigner)

Die südliche Grenze der ehemaligen Hofmark markiert eine 1593 errichtete, granitene, 2,80 m hohe Rundsäule mit Giebelklotz ( Seyboldsdorfer Grenzsäule )

Sie trägt die Insignien Seyboldsdorfer Adeliger und ihr dreistufiges Wappen, welches die drei Familienlinien vesinnbildlicht.
Die Säule wurde 1648 gegen Ende des 30-jährigen Krieges von den Schweden entzwei geschlagen.
H G F V Z S (Hans Georg Freiherr von und zu Sey-
boltstorff) stellte sie 1676 wieder auf


zuletzt geändert am 17.06.2016, 09:03

Sie sind Besucher 194.557