Die Adldorfer Pfarr- und Schlosskirche mit historischen Aufnahmen und Dokumenten, Sterbebilder

 Adldorfer Zwölfuhrläuten (mit Erlaubnis des BR 1) anläßlich der 850-Jahrfeier
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   Adldorfer Kapellen
    Beschreibung der Wand- und Deckengemälde der Adldorfer Kirche 
Die Grabsteine der Johannes-Nepomukkapelle

Immaculata Adldorf 48.634575,12.836116 - Google Maps
Das Ensemble mit Kirche, Verbindungsgang und Schloss ist denkmalgeschützt.
Es zeigt eine barocke Verbindung zwischen Herrschaftssitz und Ort, Schloss und Pfarrkirche.
Der eingefriedete Schlossbereich ist mit dem in sich geschlossenen Kirchenbereich über die trennende Wannersdorfer Straße hinweg durch einen gemauerten, auf massiven Arkadenpfeilern ruhenden Gang verknüpft.

Die Stuckaltäre entstanden in der Bauzeit der Kirche.
Die Gemälde der Seitenaltäre wurden um 1906 im Nazarenerstil gefertigt und beim Umbau 1913 eingesetzt.
Das Gemälde des Hauptaltars, eine Immacula, "ohne Erbsünde geborene", ist älter.
Auf Grund eines offenbar nachträglich eingebauten, höheren Altaraufbaus ist verdeckt,
dass Maria, auf einer Erdkugel stehend, der Schlange den Kopf zertritt
Video des Innenraumes der Pfarrkirche Adldorf von Martin Schropp bei YouTube 

Über dem Marienbild tauft der Hl. Franz-Xaver Inder.
Gefühlte über 50 % der männlichen Bevölkerung tragen in dieser Vilstalgegend seinen Namen.
Franz Xaver – der erste Jesuitenmissionar, einer der ersten sieben Jesuiten.
Vom portugiesischen König entsandt durchstreifte Franz Xaver 11 Jahre lang Asien.
Goa, die Südküste Indiens, Malaysia, Indonesien, Japan waren seine Stationen.
Beim Versuch, nach China einzureisen, starb er im Jahr 1552 einsam und erschöpft vor dem chinesischen Festland.
Seine Briefe wurden zu Bestsellern.

Typisch für eine Hofmarkskirche: Die darunter angebrachten Wappen der gräflichen Familie.
Links das Wappen des 1. Arco in Adldorf (1821), Maximilan Joseph Maria, Graf von Arco auf Valley,
rechts das Wappen seiner Ehefrau Anna Comtessa von Marescalchi, sie hatten 10 Kinder.
Ein Enkel, Anton Graf von Arco auf Valley, erschoß am 21.2.1919 den Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner.

Der Volksaltar enthält im Durchbruch unter der Altarplatte Reliqien der Heiligen Maximilian und Valentin.
Die Weihe erfolgte am 9.12.2001 durch Altbischof Dr. Franz Xaver Eder.

Das Taufbecken mit dem

Erbauungsjahr 1737

Der Blick im Chor nach oben in den Himmel mit der Heiligen Dreifaltigkeit

Sitzender Putto (Kinderengel, aus dem latenischen putillus: Knäblein) im Chor.
Seit dem Mittelalter werden Putten häufig mit Musik in Verbindung gebracht,
dieser hält ein Geheimnis des glorreichen Rosenkranzes in der Linken.

Die Apokalyse des Johannes an der nördlichen Chorwand
Beschreibung der Wand- und Deckengemälde der Adldorfer Kirche 

Die spätbarocke Kanzel.
Über Pilastern mit korinthisierenden Kapitellen finden sich
Frührokkostukkaturen mit Gittermotiven und Blumen

Blick vom Langhaus in den Chor

Das Deckengemälde des Langhauses von 1887:
Der Engel Gabriel kommt zu Maria nach Nazareth und kündigt ihr die Geburt ihres Sohnes Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes an:
Concipiens et paries (du wirst empfangen und gebären)
Beschreibung der Wand- und Deckengemälde der Adldorfer Kirche

Der linke Seitenaltar ist dem Hl. Leonhard gewidmet.
Leonhard von Limoges, geb. um 500, setzte sich für die Freilassung von Gefangenen ein.
Sein Erkennungszeichen wurde deshalb die geöffnete Gefangenenkette.

Unten rechts auf dem Altargemälde sein Erkennungsmerkmal.
Die Gefangenenkette wurde im Volksglauben zur Viehkette,
Leonhard zum Schutzpatron für das Vieh, insbesondere der Pferde,
und in Bayern (anstatt Ägidius) zu einem der 14 Nothelfer

Der rechte Seitenaltar mit dem Bild des Hl. Johannes Nepomuk.
Als Folge einer Auseinandersetzung zwischen dem böhmischen König Wenzel und dem Erzbischof von Prag
wurde Johannes Nepomuk am 20.3.1393 von der Prager Karlsbrücke in die Moldau gestürzt und ertränkt.
Der Legende nach wurde die Leiche des im Wasser Treibenden von fünf Flammen umsäumt,
weswegen Johannes Nepomuk oft mit fünf Sternen um sein Haupt abgebildet wird.

Der Legende nach kam es zu diesem Mord, weil Johannes Nepomuk das Beichtgeheimnis nicht preisgeben wollte
und er  König Wenzel nicht verriet, ob ihn seine Frau betrügt.
Unten links auf dem Altargemälde ein Bild Prags mit Karlsbrücke und Burg.

Über den Gemälden der Seitenaltäre die Wappen des 1. Tattenbach in Adldorf:
Maximilian Franz Graf v. Rheinstein und Tattenbach
und seiner Ehefrau Maria Charlotte Felicitas von Törring-Jettenbach

Der Weihwasserbehälter in der Nähe des Haupteingangs könnte alten Beschreibungen nach früher in der Eichendorfer Kirche gestanden haben

Das Gestühl auf der Orgelempore stammt noch aus der Erbauungszeit.
Die Familien des Ortes konnten sich hier gegen einen regelmäßigen Obulus ihre Plätze reservieren.
So der Metzger. 

1884 der Wirth

Und der Müller.

Die ersten 5 Reihen der Weiberseite in dem 1892 von Kirchenpfleger Stinglhammer angefertigten Sitzplan.
Die neuen Bänke 1965 beendeten das Kirchenstuhlgeld

Der Auferstehungschristus der Empore

Im Gegensatz zu echten Reliquien enthält der Glasschrein mit Rokokoschnitzwerk der Johannes-Nepomukkapelle nur die Nachbildung des Heiligen
Die Kapelle enthält in Stein gehauene Zeugnisse aus der Geschichte Adldorfs zurück bis ins 15. Jahrhundert
Die Grabsteine der Johannes-Nepomukkapelle

Im Turm, in Nachbarschaft zu den früher hier hängenden Glockenseilen, die alten Läutanweisungen für die jeweilige Glocke

Die alte mechanische Uhr im 30 m hohen Turm mit Barockhaube ist noch immer im Dienst

Die Breite der Steuerschlitze bestimmt die Zahl der Glockenschläge

Die Gewichte werden jedoch inzwischen vom Elektromotor rechts täglich aufgezogen

Die drei Stahlseile für Stundenschlag, Uhrwerk und Viertelstundenschlag

Die Gewichte sind über dem Rauscher-Uhrwerk aufgehängt

Die Totenglocke (Zügenglöcklein) von 1787 wird auch heute noch von Hand geläutet.
Diese Glocke und zwei weitere aus den Jahren 1764 und 1781 entgingen den Beschlagnahmungen des I. und II. Weltkrieges,
Die Totenglocke wurde von Franz Philipp Koch in Landau gegossen.

Darunter hängt die 1978 vom Frauenbund gestiftete Marienglocke.
Die Vorgängerglocke hatte einen Sprung bekommen.
Der Glockendurchmesser bestimmt die Tonhöhe.

Feierliche Weihe war am 16.10.1978.
Die Inschrift lautet: ... KÖNIGIN BITTE FÜR UNS ...

Unterhalb die größte, St. Florian geweihte Bronzeglocke von 1781

Gegossen ebenfalls von Koch in Landau.

Auf ihr ist außer dem Hl. Florian der Hl. Georg dargestellt,

sowie der Gekreuzigte mit Maria und Johannes

Der Hammer der St. Floriansglocke für den Stundenschlag (h)

Die 440 kg schwere Marienglocke daneben entstammt der Glockengießerei Perner in Passau.
Ihr Hammer schlägt jede Viertelstunde (gis).
Sie wurde 1950 von Pfarreiangehörigen als Ersatz für eine im Krieg konfiszierte Glocke gespendet.
Wie auf dem Bild des Hauptaltars steht Maria auch hier auf der Erdkugel und zertritt der Schlange den Kopf.
Die Inschrift am oberen Glockenrand: Patronin voller Güte, uns allezeit behüte

Auf dem Dachdoden steht noch am ursprünglichen Platz der alte Blasebalg für die Orgel.
Vom Hebel unten rechts führte das Seil zum Tretbalken an der Orgel.
Der Deckel hob sich mit der Luftfüllung, sein Gewicht erzeugte den nötigen Luftstrom

Tretbalken und Orgelbub wurden später durch einen Elektromotor ersetzt,
hier der alte Schaltplan am Blasebalg.
1978 wurde eine neue Orgel eingebaut, seither ist der Blasebalg stillgelegt.

Die Pfarrei Adldorf besitzt eine besonders wertvolle historische Krippe aus der Barockzeit:

Erhalten sind 26 Figuren, die 2009/2010 von der Krippenexpertin Gertrud Dürr aus Leiblfing neu eingekleidet und fachgerecht restauriert wurden.
Das Krippenhaus, den Tempel und das Haus von Nazareth restaurierte Florian Hilz.
Die  dazugehörigen Landschaften wurden neu angefertigt.
Damit können jetzt sieben verschiedene Szenen dargestellt werden.
Hier die Verehrung des Kindes durch die Könige
(Foto E. Bay)

Jesus lehrt im Tempel
(Foto E. Bay)

Bild des Hl. Nepomuk im Oratorium über der Sakristei

Das restaurierte Missionskreuz von 1913
Adldorf Missionskreuz 48.634532,12.836263 - Google Maps

Die Tafel informiert über die Voraussetzungen für einen unvollkommenen und vollkommenen Ablaß.

 Neben dem Sakristeieingang ein rotmarmorner Epitaph mit Kelch
zum Gedenken an den Benefiziaten Damian Fickh,
Ord. Erem. Aug., + 21. Juli 1654
Hidu ligt begraben ..

Neben dem Haupteingang ein Erinnerungsstein aus der Erbauungszeit der Kirche:
Hier ligt Begraben die Wohledl Und  Bestendi
ge Frau Maria Antonia Theresia Brottin Weigl
Geweste Sr: Verwalterin zu Adldorf welche den
11. Jenner  ao 1740 diese Zeitlichkeit in gott Voll
kommen Ergeben gesegnet hat der ihr eine fröh
liche auferstehung Verleichen wolle
Über der Inschrift ein Relief des Gekreuzigten mit Maria, Johannes und Magdalena

Ein Ort des Gedenkens an der Kirchenmauer:
Den Helden der Pfarrei Adldorf 1914 - 1918

Adldorfer Zwölfuhrläuten (mit Erlaubnis des BR 1) anläßlich der 850-Jahrfeier 
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Historisches zur Adldorfer Pfarrei, sowie zur Pfarr- und Schlosskirche

1387 gibt es in Adldorf eine Kirche mit Satteldachturm und ein Messbeneficium, das täglich eine Messe beeinhaltet.

1616 wird Adldorf Expositur der Pfarrei Aufhausen, wegen Differenzen um die Bezahlung des Expositus hatte sich diese Entscheidung lange hingezogen

Am Pfingstsonntag, den 31.5.1648, nur knapp 6 Monate vor dem Ende des 30-jährigen Krieges
(Unterzeichnung der Friedensverträge von Münster am 24.10.1648), überfallen schwedische Truppen Adldorf.
Das neu erbaute Schloss und mehrere Bauernstellen werden niedergebrannt.
Von 65 Kühen bleiben 11, von 39 Pferden 4, von 20 Fohlen 1. Über 30 % der Bauernstellen veröden.
Das Gottteshaus wird verschont, aber offenbar verbrennen die Tauf- und Sterbebücher.

Namentlich bekannt sind die Expositi Adldorfs seit 1653,
nachzulesen sind sie auf diesem Gedenkstein auf dem Friedhof.

Die ältesten erhaltenen Aufzeichnungen in Adldorf beginnen wieder 1657, 9 Jahre nach Kriegsende.

Das Adldorfer Taufbuch mit Einträgen von 1657 - 1687.
( Matricula  von dort zu Deutschland / Bistum Passau / Adldorf )

Das darauf folgende Taufbuch mit den Einträgen von 1687 - 1697
Der erste Eintrag vom 5. Oktober 1687 betrifft den ehelichen Sohn Martinus des Wannerstorfers Xaver Jahrstorfer
( Matricula  von dort zu Deutschland / Bistum Passau / Adldorf )

Der Expositus bekommt ein bescheidenes Gehalt und von namentlich aufgeführten Bewohnern im Advent eine festgelegte Menge Flachs, die Geber erhalten dafür einen Rosenkranz oder ein Bild.
Von den Beichtenden erhält er einen Kreuzer und ein Ey.
Die Eier muss der Lehrer einsammeln, er erhält dafür ein Drittel davon.
(Adldorf mit der alten Kirche auf einem Weningstich um 1700)

Das Adldorfer Taufbuch für den Zeitraum von 1745 - 1803
( Matricula   von dort zu Deutschland / Bistum Passau / Adldorf )

Die Adldorfer Trauungen von 1745 - 1803
( Matricula  von dort zu Deutschland / Bistum Passau / Adldorf )

Zur Erinnerung an das erste heilige Meßopfer des neugeweihten Priester Leopold Schönhofer
in Adldorf am 23. August 1852
(Slg. A. Gierl)

1872 wird das Turmkreuz vergoldet und das Turmdach viermal gestrichen (Holzschindeln?)

Am 3. Mai 1899 werden die Adldorfer Firmlinge in Landau gefirmt.

Im Oktober 1907 schenkt Gräfin Adelheid von Arco auf Valley der Kirche ein neues weißes Messgewand,
das sie selbst aus ihrem Brautkleid genäht hat

Die Adldorfer Kirche vor der Renovierung von 1913,
auf dem Friedhof stehen zahlreiche schmiedeeiserne Grabkreuze des 17. und 18. Jahrhunderts

Der Innenraum vor 1913 mit den damaligen Altarblättern und Altargestaltungen

Am linken Seitenaltar steht Maria vor 1913 in der Altarnische.
Heute steht Maria auf dem Altartisch und das Altargemälde zeigt den Hl. Leonhard

Am rechten Seitenaltar steht Christus vor 1913 in der Altarnische.
Heute steht Christus auf dem Altartisch und das Altargemälde zeigt den Hl. Johannes Nepomuk

Damals war auf dem Spruchband über dem Kreuz zu lesen:
Es ist vollbracht!
Heute ist zu lesen: Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist.

Die Kreuzabnahme Christi in der Pfarrkirche vor 1913

Die Flucht nach Ägypten als neues Mittelbild für die Emporenbrüstung 1914
(Landauer Bote und Anzeiger vom 17.4.1914)

Über der Tür zur Sakristei hängen Bilder der Seelsorger der Expositur Adldorf (von 1864 bis 1921).
1921 wird die Expositur Adldorf zur Pfarrei erhoben.

Erinnerung an das erste heilige Messopfer des Neupriesters Franz Xaver Pammer.
in der Expositurkirche zu Adldorf am 16.7.1903.
Der Sohn des Adldorfer Försters wird Pfarrer in Kammern.

1913 ist Expositus Wagner für Adldorf zuständig

Installation des 1. Pfarrers - des Priesters Georg Kapfhammer - in Adldorf am 4.9.1921

Die Kirche von Süden um 1926
(Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bezirksamt Landau a. I., 1926)

Die Ansicht von Norden um 1926
(Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bezirksamt Landau a. I., 1926)

Der Innenraum nach der Renovierung von 1913
(Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bezirksamt Landau a. I., 1926)

Andenken an die heilige Mission Adldorf vom 8. bis 15. Juli 1928.
Für das Gebet auf der Rückseite gibt es einen Ablass von 7 Jahren und 7 Quadragenen
(1 Quadragene sind 40 Tage)

Das Pfarrhaus mit Garten, Pfarrer Kapfinger und Fanny, der Pfarrerköchin (um 1933)
(Slg. L. Lorenz)

Erinnerung an das 25jährige Priester-Jubiläum von Pfarrer Kapfhammer am 29.6.1933

Die zum 200jährigen Jubiläum 1937 geschmückte Kirche
(Slg. H. Hagn)

Andenken an das 200jährige Jubiläum der Adldorfer Pfarrkirche vom 1. bis 5. Juli 1937
(Slg. A. Gierl)

Die Adldorfer Erstkommunionkinder von 1938 mit Pfarrer Kapfinger
(Slg. G. Kölzer)

Die Kirche von Norden mit Vils und Waschsteg (um 1940??)
(Slg. L. Lorenz)

Die Nachmission 1948 nach der hl. Mission 1946
(Slg. A. Gierl)

Dekan Kapfinger ca. 1950
(Slg. L. Lorenz)

Beichtzettel Ostern 1951

Er verstirbt am 25.2.1952 mit 68 Jahren
(Slg. H. Hagn)

Begraben wird er auf "seinem" Friedhof

Hl. Mission 1959

Eine 1781 von der Fa. Koch in Landau gegossene Glocke musste wegen eines Sprungs 1976 ersetzt werden.
Am 16.10.1976 weihte Altabt Heufelder aus Niederaltaich die vom Mütterverein gestiftete neue Marienglocke
(Slg. L. Kriegl)

Die Feuerwehr Adldorf mit der neuen Glocke 1976
(Slg. L. Pleintinger)

Tauf- und Religionszeugnis von 1856

Siegel und Unterschriften von Kirchenverwaltung und Expositur Adldorf von 1904 bis 1913

Siegel der katholischen Pfarrei Aufhausen (Parochiae Catholicae Aufhausen), verwendet von der Expositur Adldorf 1904
(Chronik der Pfarrei Adldorf)

Unterschrift des Expositus Streibl am 29.12.1908 mit Siegel der katholischen Expositur Adldorf

1913 hat die Kirchenverwaltung Adldorf ihr eigenes Siegel.
Zur selbstständigen Pfarrei wird Adldorf jedoch erst am 1. Juni 1921.
(Chronik der Pfarrei Adldorf)

Totengräberrechnung vom 22.12.1907 gemäß der Eichendorfer Gebührenordnung

Sterbebilder aus Adldorf und Umgebung

Sterbebild des letzten Adldorfer Gerichtshalters Heinrich Lutz,
gest. am 19. November 1850 in seinem 45. Lebensjahr

Theresia Jahrstorfer, am 21. Juli 1871 im Alter von 67 Jahren selig im Herrn verschieden

Franziska Jahrstorfer, gestorben am 11. Oktober 1894 im Alter von 59 Jahren

Maria Wasmaier, Kaufmanns- und Mechanikersgattin, gest. 22.11.1898, 59 Jahre

Katharina Niedermaier, Ökonomsgattin, gest. 20.5.1899, 47 Jahre,
mit zweimal 300 Tagen Ablass

Josef Forster, Privatier, gest. 7.2.1902, 69 Jahre

Michael Pammer, gräflicher Förster, gest. 25.11.1903, 60 Jahre

Michael Geiersberger, Brauereigehilfe, gest. 27.6.1904, 43 Jahre

Graf Carl von Arco auf Valley, Kämmerer und erbl. Reichrat, gest. 27.12.1904, 68 Jahre

Anton Tattenberger, Gastwirt und Realitätenbesitzer, gest. 29.6.1912, 63 Jahre

Karl Dullinger, Schüler des Gymnasiums, gest. 25.8.1915, im Alter von 18 Jahren

Hans Niedermayer, Metzgermeisterssohn, gepr. Lehramtskandidat, gefallen 15.11.1916, 29 1/2 Jahre

Josef Grabmeier, Austragssöldner, gest. 31.12.1916, 76 Jahre 10 Monate

Josef Zauner, Ökonom aus Grub, nach Verwundung gestorben im Elsaß im 41. Lebensjahre

Franziska Heissenhuber, Bäuerin, gest. 2.12.1923, im 54. Lebensjahre

Xaver Niedermaier, Austragsbauer, gest. 25.11.1925, 73 Jahre

Josef Heiß, Oekonom, gest. 2.9.1926, in seinem 74. Lebensjahre

Theresia Steiner, Schmiedmeisterswitwe, gest. 7.4.1927, in ihrem 79. Lebensjahre

Carl Anton Graf Arco auf Valley, gest. 1.4.1927

Theres Vogl, Hausbesitzerin, gestorben am 16. Januar 1928 in ihrem 60. Lebensjahre;
mit zweimal 50 Tg. Ablaß

Cäcilia Stinglhammer, Hausbesitzers-Witwe, gest. 24.2.1928, in ihrem 81. Lebensjahre

Heinrich Maikäfer, ehemaliger Wagnermeister, gest. 9.5.1928, nahezu 90 Jahre

Karolina Dullinger, ehem. Oekonomsgattin, gest. 9.12.1928, im 63. Lebensjahre;
mit Abl 300 Tg, jedesmal d Verstorb. zuwendbar.

Josef Haslbeck, Söldner in Granitz, gest. 3. April 1929, im 29. Lebensjahr

Emmerich Graf Arco auf Valley, gest. 21.7.1930

Franz Xaver Eder, Mechaniker, gest. 7.2.1931, im 27. Lebensjahr

Martha Apfelböck, Austrags-Bäuerin, gest. 9.5.1931, in ihrem 94. Lebensjahre

Georg Stömmer, Inwohnersohn, gest. 7.11.1931, in seinem 26. Lebensjahr

Maria Stieglitz, Söldnersgattin, gest. 11.1.1932, in ihrem 60. Lebensjahre

Karoline Schönhofer, Bauerswitwe, gest. 25.3.1944, im Alter von 70 Jahren

Karl Steiner, Bäckerei-Besitzer, gest. 22.4.1945, in seinem 59. Lebensjahre

Maria Jahrstorfer, Hofbesitzers-Gattin, gest. 18.9.1945, im Alter von 60 Jahren

Franziska Plankl, Schneidermeistersgattin, gest. am 20. Jan. 1948, im Alter von 60 Jahren
(Slg. G. Kölzer)

Johann Egger, Baumann, gest. am 2. November 1955 in seinem 59. Lebensjahre
(Slg. M. Niedermaier)

Josef Wagner, Bundesbahnarbeiter, gest. am 9. November 1957 im Alter von 60 Jahren
(Slg. M. Niedermaier)

Josef Wasmaier, Landmaschinen-Geschäfts-Inhaber, am 15. Januar 1961 mit 82 Jahren in die Ewigkeit abberufen

Karl Steiner, Bäckermeister, gest. am 23. Juli 1963, im 38. Lebensjahr
(Slg. G. Kölzer)

Juliane Peter, gestorben am 8. Juli 1968, im 68. Lebensjahre
(Slg. g. Kölzer)

Adldorfer Sterbekreuze mit Sterb-Ablaß (vor 1934) 

 Adldorfer Zwölfuhrläuten (mit Erlaubnis des BR 1) anläßlich der 850-Jahrfeier
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Die Grabsteine der Johannes-Nepomukkapelle
  Adldorfer Kapellen


zuletzt geändert am 10.09.2017, 12:53

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