Die Bahnlinie Dorfen - Velden

Die Bahnstrecke Dorfen – Velden war eine 20,5 Kilometer lange Stichbahn, die bei Dorfen von der Bahnstrecke München-Mühldorf abzweigte und nach Velden führte.
Die Strecke führt aus dem Tal der Isen in das Tal der Vils. Sie wurde am 24. Dezember 1898 eröffnet und brachte Dorfen einen ortsnahen Bahnhof. Die Höchstgeschwindigkeit betrug anfangs 45 km/h, die Fahrzeit betrug 68 Minuten. Der Personenverkehr wurde am 26. Mai 1968 eingestellt, der Güterverkehr erst am 1. Juli 1993. Am 31. Juli des gleichen Jahres wurde die Strecke stillgelegt.
Heute verläuft ein Radweg auf der gesamten Trasse.

(Ansichtskarte Felle um 1900)
Die Bahnlinie Dorfen - Velden aus der Vogelschau

Die Strecke Dorfen - Velden
(Slg. A. Franzke)

Der 1. Fahrplan Dorfen - Velden vom 24.12.1898 mit Anschlüssen nach München, Simbach und der Post
(Slg. H. Zugschwert)

In Richtung Velden auf Gleis 1 abfahrbereite Dampflok in Dorfen ca. 1902
(Slg. H. Zugschwert)

In Dorfen abfahrbereiter Zug 1938
(Slg. H. Zugschwert)

Nach dem II. Weltkrieg aus Dorfen ins Vilstal ausfahrender Zug einer Hamsterfahrt
(Slg. A. Franzke)

Gleisarbeiter 1898 bei Algasing
(Slg. H. Zugschwert)

Eine Dampflok 52 fährt 1960 mit Kohletender und Öl-Kesselwägen aus lokaler Förderung durch Algasing
(Slg. H. Zugschwert)

Ein Sonderzug nahe Algasing 1986
(Slg. H. Zugschwert)

Der Bahnhof Babing bei Dorfen auf einer Ansichtskarte von 1906
(Slg. H. Zugschwert)

Der Bahnhof Babing bei Dorfen ca. 1960
(Slg. Zugschwert)

Brückenprobe in Taufkirchen 1898
(Slg. H. Zugschwert)

1899 Personenzug beim Überqueren der Vilsbrücke
(Slg. A. Franzke)

1930 ist eine neue Zuggeneration im Einsatz
(Slg. A. Franzke)

Auf dieser Postkarte Taufkirchens vor 1905 dampft unten links eine Lok
(Slg. H. Zugschwert)

Bahnhof und Bahnhofsrestauration Taufkirchen (um 1950?)
(Archiv Gde. Taufkirchen/Vils)

Der Taufkirchener Bahnhof 1960
(Slg. H. Zugschwert)

1964 liefert die Deutsche Bundesbahn einen Güterwaggon mit Sattelschlepper durch Taufkirchen direkt zu Himolla
(Slg. A. Franzke)

(Archiv Gde. Taufkirchen/Vils)

Bei starken Schneeverwehungen entgleiste Dampflok vor 1920
(Slg. A. Franzke)

Der Bahnhof Moosen 1960
(Slg. H. Zugschwert)

Die Moosener fahren 1960 mit dem Zug zur Firmung nach Velden
(Slg. H. Zugschwert)

Eine "Mondscheinaufnahme" des Bahnhofs Velden von 1899,
hierzu wurde eine Tagaufnahme auf dunkles Papier gedruckt und der "Mond" beim Druck ausgespart
(Slg. H. Späth)

Der Bahnhof Velden auf einer Ansichtskarte von 1899
(Slg. H. Späth)

Der Bahnhof Velden mit Kapelle, Personal und Waggon 1902
(Slg. H. Zugschwert)

Kaltenbach zeichnete um 1910 den Bahnhof Velden mit Dampflok, Tender und Waggons
(Slg. H. Späth)

Auf dieser Ansichtskarte von ca. 1910 steht unten rechts eine dampfende Lokomotive mit drei Waggons im Bahnhof Velden
(Slg. H. Zugschwert)

Bahnhof Velden mit Zug aus der Luft 1965
(Slg. H. Späth)

Schienenbus in Velden 1967
(slg. H. Zugschwert)

Der Bahnhof Velden 1985
(Slg. A. Zugschwert)

 

Die Eisenbahnfreunde Velden veranstalteten Sonderfahrten mit bis 850 Teilnehmenr
(Slg. H. Zugschwert)

Vor dem Abbau der Gleise bot sich die Gelegenheit für Draisinenfahrten auf der stillgelegten Strecke
(Slg. H. Zugschwert aus Vilsbiburger Zeitung v. 11.7.1995, m. Genehm. d. Verlages)

Bald darauf erfolgte noch im Sommer 1995 der Rückbau der Gleise durch eine Gelsenkirchener Spezialfirma.
Hier die in Taufkirchen gestapelten Eisenbahnschwellen
(Foto J. Schuster)

2003 wird ein Waggon aus München zunächst auf Schienen nach Landshut gefahren
und von dort mit einem Schwertransporter aus das verbliebene Gleisstück in Velden transportiert
(Slg. H. Zugschwert)

Das Bahnhofsareal in Velden ist wunderschön restauriert

Der Eisenbahnwaggon enthält Küche und Origal-WC, drum herum Einkehrmöglichkeit mit Getränken und Imbiss

Ein Danke an die Herren H. Zugschwert, A. Franzke und J. Schuster für Informationen und Bilder


zuletzt geändert am 02.11.2014, 11:56

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